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Die zivilrechtliche Assessorklausur – Gerichtsklausur 2. Teil 2016

02 - Urteil nach einem Versäumnisurteil

Es liegt folgender Fall vor: Der Kläger erhebt gegen den Beklagten eine Klage auf Zahlung von 2.000 EUR. Der Beklagte erscheint nicht zur mündlichen Verhandlung. Auf Antrag des Klägers ergeht gegen den Beklagten ein gesetzmäßigesVersäumnisurteil. Der Beklagte hat dagegen einen Einspruch eingelegt. Das Gericht bestätigt danach das Versäumnisurteil.

Bilden Sie für den vorstehenden Fall den vollständigen
Tenor der Entscheidung des Gerichts.

End

Das Versäumnisurteil vom ... wird aufrechterhalten.

Die
weiteren Kosten des Rechtsstreits hat der Beklagte zu tragen.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar, für den Kläger gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 2.400 EUR [siehe § 709 S. 1 ZPO, d. h. Bezifferung der Hauptforderung und des Kostenerstattungsanspruchs].
Die Zwangsvollstreckung aus dem Versäumnisurteil darf nur fortgesetzt werden, wenn diese Sicherheit geleistet ist
[siehe § 709 S. 3 ZPO] (siehe Putzo, § 343, Rn. 3 / Putzo, § 709, Rn. 6).“